Kostenlos Best Die neun Leben des Herrn F.: Autobiographie – Albawater.co

Leben In Salzburg versucht Herbert Feuerstein aufzuwachsen, wird aber nur ,Leben Er studiert am Mozarteum Musik und erh lt daf r OhrfeigenLeben Kaffeehausliterat in Wien und Giftzwerg der MusikkritikLeben Zehn Jahre New York Journalist, Hobby Tischler und StadtneurotikerLeben Drei Jahre Buchverlagsleiter in Frankfurt Z hlt wie drei ig Jahre BuchhalterLeben Zwanzig Jahre Macher des Satiremagazins MAD Z hlt wie zwei Monate FAZDoppelleben Radio, Fernsehen Trallala sowie Theater und Oper f r die restlichen f nf ProzentLeben Zur ck zur Musik, wovon sein Klavierspiel aber leider nicht besser wirdLeben Danke, es geht Aber wie lang noch Wow, eine Autobiographie, wie man sie sich w nscht Herbert Feuerstein kannte ich bislang nur als blitzgescheit wortwitzigen Sidekick von Harald Schmidt und als Chefautor von MAD, vom H rensagen wusste ich noch von ein paar anderen Projekten, bin denen aber nie besonders gefolgt und habe das Buch auch nur gekauft, weil ich grad in einer Phase bin, wo ich gerne Biographien lese, aber diese Biographie fand ich genial.Einerseits h rt man aus jeder Zeile heraus, dass sie selbst verfasst wurde Kein krampfhafter Humor, sondern wunderbar witziger schwarzer Humor Solange des den Tod gibt, gibt es Hoffnung , sprachlich eloquent, inhaltlich interessant und auch sich selber gegen ber schonungslos Wo andere sich selbst feiern und ihr Leben gerne mal verkl ren, rechnet Feuerstein auch mit sich selbst ab, gibt Niederlagen schonungslos zu, geht mit sich hart und kritisch ins Gericht und reflektiert sein Leben, das er in neun Stationen unterteilt Sehr interessant zu erfahren, was er alles erlebt, geackert und geleistet hat, sehr interessant, in seine Psyche abtauchen und an seinen Reflexionen teilhaben zu d rfen, sehr interessant, wie er aufschlussreich auch hinter diverse Kulissen blicken l sst nicht einmal vor seiner Steuererkl rung macht er halt Und mit Staunen erf hrt man, dass der Kleine eigentlich einer von den ganz Gro en ist.Einziges Manko Ich bin in klassischer Musik leider gar nicht beheimatet, so dass mir sicher einige Pointen entgangen sind Schade drum, aber daf r kann Feuerstein ja nix sehr zu empfehlen Im TV konnte ich Herbert Feuerstein meist nur schwerlich ertragen Zu zappelig und albern erschien er mir und auch Harald Schmidt fand ich erst ertr glich nachdem dieser ohne Feuerstein auftrat Doch schon lange war mir bewusst, dass ich Feuerstein einige der sch nsten Momente meiner Jugend verdankte Er hatte das legend re Satiremagazin MAD kongenial eingedeutscht Wenn ich Anfang der Siebziger Jahre als erster fr hmorgens noch vor der Schule die neue MAD Ausgabe kaufen konnte, war ich der King im Klassenraum und wir lachten ber die von Feuerstein bersetzten oder auch komplett konzipierten Beitr ge mindestens so laut wie ber die Gags auf einer neuen LP von Otto Waalkes.In Die neun Leben des Herrn F erz hlt Herbert Feuerstein genauso ausf hrlich ber seine Zeit beim deutschen MAD, wie ber seine Zusammenarbeit mit dem ihm menschlich fast v llig fremd gebliebenen Harald Schmidt Nachdem Feuerstein beim pleite gegangenen Verlag B rmeier sollte Der Aachener Bildschriftenverlag suchte einen bersetzter f r das Feuerstein bestens bekannte Satire Magazin MAD Feuerstein war sofort begeistert und bernahm, zun chst noch gemeinsam mit Lutz Reinecke, der sp ter den Verlag Zweitausendeins gr nden sollte, ab Ausgabe 32 die bersetzung und komplette Konzeption der deutschen Ausgabe von MAD.Auch als mit Klaus Recht ein neuer Gesch ftsf hrer das MAD Ruder bernahm, konnte sich Feuerstein behaupten und handelte f r sich sogar eine Gewinnbeteiligung heraus Diese kam sehr gut zum Tragen, als in den 8oer Jahren die Auflage auf 300.000 Exemplare gesteigert werden konnte Herbert Feuerstein schildert diese wilden Zeiten, zu denen auch ein Besuch in der New Yorker MAD Redaktion bei Chefredakteur Al Feldstein und Herausgeber Bill Gaines sowie ein Gegenbesuch der US MAD Bande in Deutschland geh rt, sehr am sant Auch seine brigen Erlebnisse als Musik Student in Salzburg, als Reporter im New York der 60er Jahre und als sehr erfolgreicher aber immer von Selbstzweifeln geplagter Laie in der deutschen TV Landschaft setzen sich zu einer h chst interessanten, oft sehr komischen und niemals eitlen Lebensbeichte zusammen. Viele kennen Herbert Feuerstein als Der Red von Deutsches MAD Das vern nftigste Magazin der Welt , welches er 20 Jahre lang gestaltet hat Dass Herbert Feuerstein dar berhinaus aber auch als Journalist in New York t tig und auch Redakteur bei Pardon war, davon erz hlt er in diesem Buch Mit vielen Fotos auch mit Harald Schmidt Und nat rlich Alfred E Neumann