Selbstzerstörung: Bekenntnisse eines Kunsthändlers – Albawater.co

Die Biografie eines Kunsth ndlers ist im Prinzip so interessant, wie das Leben eines x beliebigen Vorstandes.Aber, wenn ein gut situierter Macher verhaftet wird und abst rzt, im Gef ngnis sitzt und sein Leben umstellen muss, das findet Interesse.Gerade dieses Thema kommt zu kurz Vielleicht gibt es ja eine Fortsetzung.Dennoch, interessante Einblicke in den Kunstmarkt und die Welt der Sch nen und Reichen Habe es mit gro em Interesse gelesen. wie hoch steigen und wie tief man fallen kann beschreibt diese Buch ich hoffe dass er nun gl cklicher ist als vorher. Da ich Herrn Achenbach in der Talkshow von Markus Lanz gesehen und geh rt habe hat mich seine Sicht der Dinge sehr interessiert Das Buch scheint sehr ehrlich geschrieben worden zu sein und es er ffnet dem Leser die Machenschaften der Kunstberater empfehlenswert. Klasse geschrieben so kann man Gesch fte machen Ich kann es nur jedem empfehlen Ein sehr interessantes Buch. super schnelle Lieferung. Kunstliebhaber und Romantiker, Narzisst und Machtmensch der Kunstberater Helge Achenbach frderte die Karrieren von Gren wie Jeff Koons und Gerhard Richter und stattete das Quartier der deutschen Fuballnationalmannschaft bei der WM in Brasilien mit Kunst aus Eine berhmt berchtigte Figur im schillernden Kunstbetrieb, die sich im Streben nach Geld und Anerkennung verlor Das bittere Ende Achenbach betrog den Aldi Erben und Milliardr Berthold Albrecht beim Vermitteln von Kunstwerken und Oldtimern mit verdeckten Preisaufschlgen und musste dafr vier Jahre in Haft Seine schonungslos ehrlichen Memoiren geben Einblicke in den deutschen Kunstbetrieb, berichten von seiner ersten Galerie, dem Aufstieg als Kunstberater mit mehreren Firmen und Restaurants in Dsseldorf, groen Deals und Exzessen und dem Absturz mit Verhaftung, Verurteilung und Gefngnis Es sind die Bekenntnisse eines Filous Dieses Buch ist wie ein Spielfilm Ein Lausbub vom Land ger t in die D sseldorfer Kunstszene, mit Charme, Chuzpe und Instinkt mischt er schnell bei den ganz Gro en mit, und will immer gr er werden bis er sich in einer Welt aus Gier, Narzissmus und Gr enwahn verliert Symbolisch f r den Kunstmarkt steht schon der Anfang Da kehrt der Freig nger Helge Achenbach verurteilt wegen Betrugs in Millionenh he an Aldi Chef Berthold Albrecht in seine alte Welt zur ck Auf einem Dinner des Springer Verlags wird er von alten Freunden und Gesch ftspartnern ge chtet und w nscht sich ein Affenkost m Kenner der Szene werden erahnen, wer hinter den beschriebenen Figuren steckt, Achenbach nennt die meisten nicht, wie er auch eher diskret mit der Aldi Erbin Babette Albrecht umgeht Zwischen den Zeilen l sst sich lesen, was wirklich passiert sein k nnte Wenn er sich an den Verkauf von Aktfotos auf dem Schulhof oder den Tausch von Hunderten Checks im Ausland erinnert, sind Achenbachs Erinnerungen lustig, wenn es um Deals mit Bankern, Sammlern und Galeristen geht, eher traurig F r Menschen, die wissen wollen, wie der Kunstmarkt funktioniert, ist dieses Buch ein Muss Die Erinnerungen enden mit einem Helden, der ohne Kohle auf einem Bauernhof in der Ein de lebt und von sich sagt, gl cklich zu sein In einem Film w rde die Geschichte anders enden man kann wohl davon ausgehen, dass das auch bei Achenbach nicht das letzte Wort bleibt Mein Leben hat mehr Farben, als ich kenne , schreibt er zum Auftakt, um in der Folge die vielen Widerspr che seines Schaffens und der ganzen Szene offenzulegen Manchmal wirkt das nach vier Jahren Haft etwas zu selbst berzeugt man liest deutlich durch, dass der Held sich manchmal nach alter Gr e zur cksehnt Vor allem aber sind seine Erinnerungen erstaunlich intim und entlarvend f r die schillernde Kunstwelt.